Der Ramadan kommt wie eine Jahreszeit, die keine Entsprechung im Kalender hat. Manche Menschen blühen während des Fastenmonats auf, als hätten sie genau auf diese Jahreszeit gewartet. Sie gehen in der Gemeinschaft, im Innehalten, im Rhythmus auf. Sie schöpfen aus dem Monat so viel, was andere kaum sehen.

Und dann gibt es die, die spüren, dass da etwas ist — aber nicht ganz hineinkommen. Die müde werden, bevor der Monat wirklich begonnen hat. Die sich fragen, ob irgendetwas mit ihnen nicht stimmt.

Mit ihnen ist alles okay.

Sie sind nur eine andere Pflanze in derselben Jahreszeit.

Was der Ramadan in einem Menschen auslöst, was er fordert und was er schenkt, hängt davon ab, wie dieses Leben gewachsen ist. Und was es braucht, um diese Saison nicht nur zu überstehen, sondern um sich wirklich zu nähren.

Hier gibt es eine Übersicht, die Ressourcen, Grenzen und Praktisches zusammenfasst.